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 Ein neues Leben (Helena und Kara)

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Kara
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Kara


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BeitragThema: Ein neues Leben (Helena und Kara)   Ein neues Leben (Helena und Kara) Icon_minitimeFr Aug 29, 2008 1:41 pm

Es war noch immer Nacht und nur ganz langsam dämmerte der Morgen. Es war dieser Moment in dem die Nacht dem Tage wich und das Land in ein dämmeriges Licht hüllte. Fast so als hätte der Mond die Dunkelheit genutzt um einen grauen Schleier über das Land zu legen. Es war noch still, denn nicht einmal die ersten Vögel waren erwacht, die Stille wurde nur von dem Geräusch einer fahrenden Kutsche gebrochen.


Im Inneren der Kutsche saßen zwei weinende Mädchen und ihr Onkel der sich großherzig wie er immer vorgab zu sein um die Beiden kümmern wollte, nachdem sein Bruder und dessen Frau in dem Feuer ihr Leben liesen. Helena schien verzweifelt, denn sie weite sonst nie und das war ein Umstand der, der kleinen Kara mehr Angst bereitet, als sie noch vor einem Tag in dem Meer aus Flammen ertragen musste. Sie wollte wieder nach Hause, wieder zu ihren Eltern und nicht mit diesem Mann der schon immer unfreundlich zu ihr gewesen war, „Wann sind wir da Helene?“

Kara flüsterte in der Hoffnung das ihre Onkel sie nicht hörte, aber noch bevor ihre Schwester antworten konnte, ergriff er das Wort, „Es dauert nicht mehr lange. Aber ich wünsche das ihr mir und vor allem euren Eltern keine Schande macht. Ihr geht sofort auf euer Zimmer und Morgen sprechen wir darüber wie ihr euch bei mir bedanken könnt!“
Bedanken? Wofür denn? Oh je, das klang alles gar nicht gut. Kara klammerte sich noch stärker an ihre Schwester und hatte nicht vor sie in den nächsten drei oder vier Tagen wie aus ihren Armen zu entlassen.
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Helena
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Helena


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Charakter der Figur
Name:: Helena
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BeitragThema: Re: Ein neues Leben (Helena und Kara)   Ein neues Leben (Helena und Kara) Icon_minitimeFr Aug 29, 2008 5:24 pm

Helenas Blick ging starr in die sich lichtende Dunkelheit hinaus, während Tränen aus ihren rehbraunen Augen strömten, ohne dass sie wie sonst versuchte, sie aufzuhalten. Sie hatte gelernt, erwachsen zu sein, sich zu beherrschen, Kara zuliebe, doch das wollte ihr heute Nacht nicht gelingen, denn zu schwer wog die Qual der Erinnerung auf der Seele des Kindes. Vor ihrem geistigen Auge sah sie stets das Gesicht ihres Vaters am Fenster, bevor die Flammen ihn verschluckten und er starb, obwohl er sie nur hatte retten wollen. Er hatte sie nicht gehasst, wie er vorgegeben hatte, denn am Ende war er für seine kleine Prinzessin gestorben und Helena ertrug den Gedanken nicht, dass er ihretwegen tot war. Nie mehr würde sie die Gelegenheit haben, mit ihm zu reden, ihn zu fragen, was sie schlimmes getan hatte, dass er sich von ihr abwandte und nie mehr die Gelegenheit haben, alles wieder gut zu machen. Er war ihr Held gewesen und nun ließ er sie alleine, ohne vorher für Frieden zwischen ihnen gesorgt zu haben. Sicher, auch der Verlust der Mutter war schwer, doch Helena hatte sie nie so sehr geliebt wie ihren Vater.

Erste Sonnestrahlen ließen den Himmel glutrot leuchten, genau wie die Flammen, die ihr Zuhause zerstört hatten. Helena schluckte trocken, als ihr bewusst wurde, dass sie nichts mehr hatten. Sie waren Vollweisen, deren ganzer Besitzt verbrannt war, angewiesen auf einen Onkel, den ihr Vater zu Lebzeiten gehasst hatte. Sie wusste nicht, warum er das getan hatte, doch sie vertraute der Menschenkenntnis ihres Papas und vermutete, dass Alexander nicht so nett war, wie er vorgab. Kara klammerte sich neben Helena immer fester an den Arm der großen Schwester, als fürchte sie sich vor dem Fremden. An ihrer Stelle antwortete der Onkel und Helenas Blick wandte sich endlich vom Fenster der Kutsche ab. Wieso fürchtete er, dass sie ihren toten Eltern Schande bereiten könnten? Das hatten sie niemals getan und es erboste das Mädchen, dass ein Fremder sich erdreistete, so etwas überhaupt nur zu denken. Er war zwar ihr Onkel, doch sie kannten ihn nicht einmal wirklich und die rebellische Helena wusste, dass sie Schwierigkeiten haben würde, sich ihm unterzuordnen und zu gehorchen. Doch sie mussten dankbar sein, denn wurde für sie sorgen. Ohne ihn würden sie sicherlich irgendwo auf der Straße sterben und somit wollte sich Helena für Kara zusammenreißen, schließlich musste sie jetzt für ihre kleine Schwester sorgen.

Die Kutsche hielt vor einem Haus, in dem noch alle Lichter brannten und ein paar spärlich bekleidete Frauen in den Fenstern lehnten, die Helena mit großen Augen betrachtete. Ihr Herz schlug hart gegen ihren Brustkorb, als sie der Kutsche entstieg und das große Haus des Onkels betrat, in dem es vor Frauen nur so wimmelte. Helena war behütet aufgewachsen, doch wusste sie nur zu gut, um was für ein Etablisement es sich hier handelte und sie befürchtete, dassihr Onkel bereits sehr wohl wusste, wie sie sich bedanken konnten. Fester umschloss sie die Hand der kleinen Schwester, die nicht wusste, dass sie sich hier in einem Bordell befanden, oder was dies auch nur bedeuete und Helena war entschlossen, dafür zu sorgen, das es auch so blieb.Lieber bedankte sie sich für Kara mit, als ihre Kleine so etwas auszusetzen. Sie biss sich auf die Lippe, um neu aufkeimende Tränen hinunter zu schlucken, doch es gelang ihr nicht wirklich. "Papa, warum hast du mich nur verlassen", flüsterte sie kaum hörbar in ihrer VErzweiflung, als sie dem Onkel hinauf in die erste Etage des Hauses folgten. "Hier sind eure Zimmer. Schlaft und kommt morgen als erstes hinunter. Ich warte auf euch", wies er die beiden Mädchen an, die unsicher vor den beiden Zimmern standen, die sie nun bewohnen sollten. "Komm mit zu mir", sagte Helena leise und zog Kara zu sich in die Kammer, in der nicht mehr als ein Bett und ein Stuhl standen.
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BeitragThema: Re: Ein neues Leben (Helena und Kara)   Ein neues Leben (Helena und Kara) Icon_minitimeFr Aug 29, 2008 8:57 pm

Kara war froh, das die Kutsche endlich hielt, denn das Geschaukel verursachte bei ihr schon immer starke Übelkeit und ganz sicher würde ihr Onkel es nicht gut heißen wenn sie ihren Mageninhalt hier in der Kutsche auf dem Boden verteilen würde. Irgendwie machte der Mann ihr Angst und auch als sie endlich ausstiegen und halbwegs festen Boden unter den Füßen hatten, zitterte Kara noch immer. Helena weinte wenigstens nicht mehr, das war das einzig positive an diesem Ort.

Einen Moment betrachtet die junge Adelstochter die Frauen die sowohl vor dem Haus als auch im Innern auf dem Flur standen und beachtlich wenig anhatten. Sofort wollte sie ihre Schwester etwas fragen, aber sie bemerkte natürlich, das ihr Onkel sie die ganz Zeit über sehr genau beobachtet, ja fast sah er sie an wie die Männer die auf dem Markt ein Pferd oder eine Kuh kaufen wollten.

Endlich waren sie vor ihrer neun Bleibe angekommen und Kara wollte sich höflich und vor allem unwissend wie sie war bei ihrem Onkel bedanken, aber noch bevor sie dazu in der Lage war zog ihre Schwester sie auch schon in das Zimmer und verschloss die Tür hinter ihnen beiden, „Helena geliebte Schwester, warum haben die Frauen so wenig von ihren Reitzen verhüllt? Ist Ihnen nicht kühl?“

Etwas lethargisch ließ Kara sich auf dem sehr dreckigen Bett nieder, „Was meint ihr wird hier unser Aufgabe sein?“ Mit ihren Fingern strich sie über den Tisch, der neben dem Bett stand und begutachtet sann ihre Finger, „Putzen vielleicht?“
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